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Die Rolex Oyster Perpetual ist oft die erste Rolex, die viele Menschen kaufen. Sie ist schlicht, sauber, zuverlässig und kostet nicht so viel wie eine Daytona oder eine goldene Day-Date. Gerade weil sie so beliebt und relativ einfach nachzubauen ist, gehört sie zu den am häufigsten gefälschten Rolex-Modellen auf dem Markt.

Bis 2026 hat sich die Qualität hochwertiger Repliken dramatisch verbessert. Manche „Super Fakes“ können sogar Besitzer echter Uhren täuschen, wenn diese nicht genau wissen, worauf sie achten müssen. Dieser Guide ist speziell für die Oyster Perpetual erstellt – er behandelt die wichtigsten Details dieses Modells (kein Datumsfenster, minimalistisches Zifferblatt, 36 mm oder 41 mm Gehäuse, Stahlbauweise). Das sind die Prüfpunkte, die die meisten Fälschungen entlarven.

Warum die Oyster Perpetual ein beliebtes Ziel für Fälscher ist

Die OP hat keine Datums-Komplikation, keinen drehbaren Lünettenring, keine Chronographen-Drücker – sie ist eine der reinsten Ausdrucksformen des Rolex-Designs. Diese Einfachheit macht es Fälschern leichter, das Äußere nachzubauen, ohne komplexe Mechanismen faken zu müssen. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach erschwinglichen Rolex-Modellen riesig – besonders bei Erstkunden, die den Markennamen wollen, ohne Zehntausende auszugeben. Die Kombination aus hoher Nachfrage und geringer Komplexität schafft das perfekte Umfeld für Fakes.

12 detaillierte Wege, eine gefälschte Rolex Oyster Perpetual zu erkennen

Gehen Sie diese Checks der Reihe nach durch. Ein oder zwei kleine Auffälligkeiten können erklärbar sein; drei oder mehr rote Flaggen bedeuten fast immer: nicht echt.

  1. Gehäusegröße und Proportionen Echte OP-Gehäuse gibt es in zwei modernen Größen: 36 mm und 41 mm. Die Proportionen sind perfekt – das Gehäuse sitzt ausgewogen, die Bandanstöße haben eine subtile Kurve, die Gesamthöhe ist schlank (ca. 11,5–12 mm inkl. Kristall). Fakes haben oft leicht falsche Maße (ein 36-mm-Fake misst vielleicht 35,8 oder 36,3 mm) oder die Bandanstöße wirken zu gerade oder zu dick. Der Übergang Gehäuse zu Armband kann plump aussehen. Messen Sie mit einem Messschieber, falls möglich, oder vergleichen Sie Seite an Seite mit einem bekannten echten Stück aus unserer authentischen Rolex Oyster Perpetual Kollektion.
  2. Rehaut-Gravur (Serien- und Referenznummer) Seit 2008 steht die Seriennummer auf dem Rehaut (innerer Lünettenring) bei 6 Uhr, die Referenz bei 12 Uhr. Bei einer echten Uhr ist die Gravur tief, scharf und perfekt ausgerichtet. Die meisten Fakes nutzen flache Laserätzung oder Säure, die unter Vergrößerung rau oder ungleichmäßig wirkt. Zahlen sind oft falsch abgestanden oder bei mehreren Uhren identisch. Nutzen Sie eine Lupe oder starken Handy-Zoom. Die Gravur sollte sauber ins Metall gemeißelt wirken.
  3. Zifferblattdruck und Layout Das Oyster Perpetual Zifferblatt ist extrem sauber und minimalistisch – kein Datumsfenster, kein Durcheinander. Der Druck ist rasiermesserscharf mit perfekter Kerning und Abständen. Die Krone bei 12 Uhr ist knackig und symmetrisch. Fakes haben oft leicht unscharfen Text, ungleichmäßige Abstände oder eine leicht versetzte oder aufgeblähte Krone. Der Text „Oyster Perpetual“ kann zu dünn oder zu dick wirken. Prüfen Sie bei gutem Licht genau. Alles muss perfekt ausgerichtet und scharf sein.
  4. Zeiger und applizierte Indizes Die Stundenmarkierungen bei echter OP sind appliziert (nicht gedruckt) und sitzen exakt plan. Zeiger sind kerzengerade und passen zu jeder Stunde perfekt zu den Markern. Bei Fakes sind Markierungen oft gedruckt oder schlecht geklebt, mit sichtbaren Lücken oder Fehlausrichtung. Zeiger können leicht schief oder mit rauen Kanten sein. Schauen Sie seitlich und kippen Sie die Uhr – Markierungen müssen plan und eben sein.
  5. Lume-Auftrag und Leuchtkraft Rolex nutzt bei modernen OP-Modellen Chromalight-Lume – gleichmäßiger Auftrag, helles blau-grünes Leuchten, das Stunden anhält. Fakes haben meist ungleichmäßiges Lume (fleckig oder zu dünn) und schwaches oder schnell verblassendes Leuchten. Manchmal ist die Farbe falsch (stärker grün oder gelb). Laden Sie 15 Sekunden unter hellem Licht, dann ins Dunkle. Echtes OP-Lume ist stark und konsistent.
  6. Krone und Twinlock-System Die OP nutzt die Twinlock-Schraubkrone (eine Linie unter dem Logo). Sie sollte sich glatt und ohne Körnung einschrauben. Fakes haben oft raue Schraubbewegung, schlecht gestempeltes Logo oder lockere, unfertige Kronenschutzlaschen. Schrauben Sie langsam auf und zu – es muss präzise und fest wirken.
  7. Kristall und Kantenfinish Der Saphirkristall ist perfekt plan mit sauberer Kante. Der Übergang Kristall zu Gehäuse ist nahtlos. Viele Fakes haben leicht gewölbten oder schlecht sitzenden Kristall oder sichtbare Klebereste am Rand. Fahren Sie sanft mit dem Finger über die Kante – es sollte glatt sein, ohne Spalten.
  8. Armband, Endlinks und Schließe Echte OP-Armbänder haben massive Endlinks (kein Klappern), enge Toleranzen und das glatte Easylink-Verlängerungssystem. Die Schließe ist sauber graviert. Fakes haben oft hohle oder klappernde Endlinks, lockeres Armbandgefühl und billig gestempelte Schließe. Schütteln Sie das Armband leicht – es darf fast kein Spiel haben.
  9. Gesamtgewicht und Balance Eine echte OP hat dank 904L Oystersteel ein beruhigendes, solides Gewicht. Die Uhr fühlt sich ausgewogen am Handgelenk an. Fakes sind fast immer deutlich leichter, besonders im Armband und Gehäuse. Nehmen Sie sie in die Hand und vergleichen Sie – der Unterschied ist meist offensichtlich, sobald man eine echte angefasst hat.
  10. Sekundenzeiger-Sweep Rolex-Werke laufen mit 28.800 A/h – der Sekundenzeiger gleitet flüssig (8 Schläge pro Sekunde). Billigere Fakes nutzen Quarzwerk (ein Tick pro Sekunde) oder niedrig schlagende Werke (sichtbares Ruckeln). Halten Sie sie ans Ohr – sie muss sehr leise sein. Beobachten Sie den Sekundenzeiger – er gleitet.
  11. Gehäuseboden-Details und Rotor-Geräusch Der Gehäuseboden ist massiv (kein Glas-Display). Beim leichten Schütteln macht der Rotor ein weiches, glattes Rasseln. Fakes haben manchmal Display-Böden (Rolex nutzt sie bei OP nie) oder lautes, schleifendes Rotor-Geräusch. Schütteln Sie leicht ans Ohr – das Geräusch muss subtil und mechanisch sein.
  12. Box, Papiere und 2026 NFC-Karte Moderne Rolex-Garantiekarten sind grüner Kunststoff mit NFC-Chip. Die Box ist hochwertig mit sauberer Naht. Fakes haben oft billige Boxen, falsch geschriebene Karten oder NFC-Chips, die nicht scannen oder zu Fake-Seiten führen. Prüfen Sie den NFC mit dem Handy, falls möglich – er sollte eine echte Rolex-Seite öffnen.

Häufige rote Flaggen bei gefälschten Oyster Perpetual 2026

  • Preis weit unter Marktwert (echte OP wird selten 60–70 % unter Preis verkauft)
  • Verkäufer weicht persönlicher Begutachtung aus oder besteht auf Barzahlung
  • Anzeige nutzt generische Stockfotos statt echte Uhrenbilder
  • „Swiss movement“ erwähnt, aber kein spezifisches Rolex-Kaliber
  • Druck zum schnellen Kauf („letzte Stück“, „Käufer wartet schon“)

Abschließender Rat: Wenn DIY-Checks nicht reichen

Selbst wenn Sie alle 12 Schritte sorgfältig durchgehen, können sehr hochwertige Fakes visuelle und haptische Prüfungen noch bestehen. Die einzige 100% sichere Methode ist, einen qualifizierten Uhrmacher das Gehäuse öffnen und das Werk prüfen zu lassen.

Deshalb ist der sicherste Weg, von einer vertrauenswürdigen Quelle zu kaufen, die diese Arbeit bereits erledigt hat.

Wo Sie eine garantiert echte Rolex Oyster Perpetual kaufen

Der einfachste Weg, allen Stress zu vermeiden, ist der Kauf bei einem Händler, der jede Uhr vorab authentifiziert.

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Weitere Authentifizierungs-Guides finden Sie hier: Wie erkennt man echte vs. fake Rolex (2026 Guide) Wie erkennt man echte vs. fake Rolex Daytona

Gehen Sie kein Risiko ein bei Ihrer ersten (oder nächsten) Rolex. Wählen Sie immer echt.