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Gemäß dem neuesten Bericht der Schweizer Uhrenindustrie von Vontobel hat Rolex seine Produktion im zweiten Jahr in Folge 2025 weiter gedrosselt – und doch ist seine Marktdominanz nur noch stärker geworden. Während die gesamte Branche auf weniger Stückzahlen bei höheren Preisen umschwenkt, hat Rolex seine Position als unangefochtene Nummer 1 in der Schweiz weiter ausgebaut.

Vontobel – eine der wenigen Banken mit tiefer Expertise sowohl im Luxusuhren- als auch im breiteren Luxusgütersektor – veröffentlicht einen der renommiertesten Jahresberichte zur Schweizer Uhrenindustrie. Die Ausgabe 2026 zeigt eine klare Spaltung: Eine Handvoll Top-Marken floriert, während die meisten anderen mit ernsthaften Gegenwinden zu kämpfen haben.

Rolex’ Marktanteil steigt weiter

Im High-End-Segment (Uhren über CHF 3.000 ≈ 3.400 USD) stieg der Umsatzanteil von Rolex von 57 % im Jahr 2023 auf geschätzte 61 % im Jahr 2025. Das bedeutet: Rolex allein erwirtschaftet mehr Umsatz als die nächsten großen Marken zusammen.

Wichtige Datenpunkte aus dem Bericht:

  • Rolex erzielte 2025 fast CHF 10,5 Milliarden Umsatz – mehr als die kombinierte Summe der Plätze 2 bis 6.
  • Cartier (Richemont-Gruppe) kletterte auf Platz 2 mit rund CHF 3,4 Milliarden.
  • Audemars Piguet erreichte Platz 3 (≈ CHF 2,4 Milliarden) dank des vertikal integrierten Retail-Modells (meiste Verkäufe über eigene Boutiquen).

Viele andere große Marken verzeichneten hingegen deutliche Rückgänge:

  • Omega, Longines und Tissot (Swatch Group) fielen im Ranking im Vergleich zu 2019 zurück.
  • Marken wie IWC, Jaeger-LeCoultre, Panerai (Richemont) und Hublot (LVMH) standen besonders unter Druck – durch ihre Abhängigkeit von zyklischen, männerdominierten Segmenten und schwächere Luxusmärkte.

Warum Rolex weiter gewinnt

Vontobel-Analysten nennen die bewusste Strategie: Rolex hat 2025 erneut die Produktion reduziert. Ziel: Knappheit erhalten, Preismacht schützen und Exklusivität verstärken – statt Volumenwachstum anzustreben.

Das 2022 gestartete Certified Pre-Owned (CPO)-Programm ist inzwischen ein bedeutender Wachstumstreiber. Vontobel schätzt, dass CPO-Verkäufe inzwischen jährlich fast CHF 500 Millionen erreichen. Als eigenständige „Marke“ betrachtet, würde es bereits zu den Top-10-Schweizer Uhrenherstellern gehören.

Wichtige Händler im Programm:

  • Bucherer & Tourneau (beide im Besitz von Rolex)
  • Watches of Switzerland
  • The 1916 Company

Kurz gesagt: Rolex überlebt nicht nur den aktuellen Markt – es festigt leise seinen Griff.

Was das für Sammler und Käufer 2026 bedeutet

Der Bericht zeichnet ein klares Bild: Während die meisten der Branche unter steigenden Goldpreisen, starkem Schweizer Franken und schwächerer Nachfrage in Schlüssel-Segmenten leidet, gewinnen wenige Elite-Marken weiter an Boden.

Für Käufer entstehen dadurch Herausforderungen und Chancen zugleich:

  • Rolex bleibt im Retail extrem schwer zu bekommen.
  • Zertifizierte Gebraucht-Rolex-Uhren bieten einen realistischeren Weg – mit starker Wertstabilität und voller Authentifizierung.
  • Marken außerhalb der Top-Liga werden erreichbarer – ihre langfristige Wiederverkaufsstärke ist jedoch unsicherer.

Bei EW Watches konzentrieren wir uns ausschließlich auf zertifizierte, authentische Uhren – neu und gebraucht – mit vollständiger Dokumentation und Garantie. Unsere physischen Boutiquen in Hongkong, Düsseldorf und Madrid bieten Try-On-Service sowie sicheren weltweiten Versand.

Ob Sie einen klassischen Rolex Datejust, ein modernes Sportmodell jagen oder Alternativen anderer Schweizer Häuser erkunden – wir helfen Ihnen bei fundierten, sicheren Entscheidungen.

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